Alter Bahnhof als Wohnhaus ausgebautBlick von Bissee aus über den See Richtung KirchbarkauBlick auf die Dorflage am Bothkamper SeeSt. Katharinenkirche mit Holzglockenturm
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Die Kirche in Kirchbarkau - Streiflichter aus sieben Jahrhunderten

Aus dieser Schrift von Christa Wagner (Juli 1986) ist auch der vorliegende und z.T. verkürzte Text entnommen:

 

Aufgrund der ritterlichen Stiftung zählt die Barkauer Kirche zur Kategorie der Adelskirchen. Aus einer Urkunde des Jahres 1345 ist zu ersehen, dass sie der heiligen Catharina geweiht wurde, deren Abbild mit den ihr eigenen Merkmalen - Krone, Schwert und Märtyrerpalme - auf dem Kirchensiegel dargestellt wird. 

Leider ist weder über das erste Bauwerk noch über seinen Standort im 13. Jahrhundert irgendetwas bekannt. Anhand von Urkunden lässt sich der ursprüngliche Kirchenstandort ebensowenig nachweisen. Zwar wird in einem Vertrag des Jahres 1420 das Kirchspiel Deutsch Barkau und damit Kleinbarkau genannt. Wenn man jedoch die Tatsache in Betracht zieht, dass Deutsch Barkau seinerzeit auch den nördlichen Teil des heutigen Kirchbarkau mit umfasste, besaß diese Bezeichnung für beide Standorte Gültigkeit. In Kirchbarkau selbst ist bei Bränden des Pastorats in den Jahren 1573, 1671 und 1911 ein Großteil der alten Dokumente vernichtet worden, so dass sich auch hier keine Aufschlüsse finden lassen. Belegt ist lediglich, dass der "Kerckhave" bereits 1459 an der jetzigen Stelle lag (daher wohl auch die Kirche) und dass in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts der Name Kirchbarkau (später häufig nur Barkau) für das Kirchdorf Verwendung fand: Kerkbarkow wird 1542 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber auch schon 1528 im Abgaberegister des Klosters gebräuchlich.

Zur genaueren Datierung fand 1993 durch das Ordinariat für Holzbiologie der Universität Hamburg eine dendrochronologische Untersuchung von Hölzern der Kirche und des Turms statt: Für den Dachstuhl der Kirche ergab sich ein Baudatum von 1466 und für den Glockenturm um 1447.

Die Kirchbarkauer Backsteinkirche weist den Grundriss eines langgezogenen Achtecks mit den Maßen 27,5 m x 10 m auf. Sie erhielt diese Form  im Jahre 1695, als die Besitzer des Gutes Bothkamp, Hedwig von Brockdorf und Freiherr von Löwendahl, das Schiff nach Westen verlängern und den Innenraum grundlegend umgestalten ließen. Die Veränderung wird von der Jahreszahl am Westgiebel angezeigt, die fälschlich oftmals als Gründungsjahr gedeutet wird. 

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2. Kirchensiegel
Anbau von 1695
hölzerner Glockenturm

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