Blick von Bissee aus über den See Richtung KirchbarkauBlick auf die Dorflage am Bothkamper SeeSt. Katharinenkirche mit HolzglockenturmAlter Bahnhof als Wohnhaus ausgebaut
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Kirchbarkau auf dem Weg zur Digitalen Modellkommune:
Gemeinde entwickelt „smartes Baugebiet der Zukunft“

 

Das Land Schleswig-Holstein fördert die Digitalisierung von Kommunen und Regionen sowie die interkommunale Zusammenarbeit. Beim Wettbewerb „Digitale Modellkommunen“ hat die Gemeinde Kirchbarkau mit ihrem Beitrag die Jury überzeugt. Ziel ist die Entwicklung eines „smarten Baugebiets der Zukunft“. In einem rund anderthalbjährigen Beteiligungsprozess sollen die Eckpunkte dieses Vorhabens erarbeitet werden. Das Land fördert die Projektstudie mit rund 100.000 Euro. Acht weitere Projekte in Schleswig-Holstein werden im Rahmen des Wettbewerbs ebenfalls gefördert, alle tauschen sich über ihre Erfahrungen und Fortschritte aus.

Gruppenbild

Vorstellung der neun „Digitalen Modellkommunen“ durch Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack 

Foto: Innenministerium SH 

Was zeichnet ein smartes Baugebiet der Zukunft aus?

Leben in ländlicher Umgebung, arbeiten im Homeoffice, umwelt- und klimabewusst verbrauchen und mobil sein, regional einkaufen, generationenübergreifend wohnen, gesundheitlich und sozial gut versorgt sein: Wie können wir mittels digitaler Technologien und Anwendungen diese Wünsche und Ansprüche erfüllen? Wie entwickeln wir „mitwachsende“ Baugebiete und innerörtliche Verdichtungs-Quartiere, die dies ermöglichen?
Wie schaffen wir die Voraussetzungen, dass diese Planungen in zehn, fünfzehn Jahren noch funktionieren? Darauf wollen wir gemeinsam mit Ihnen Antworten finden.

Bringen Sie sich ein und machen Sie mit!

In einem ersten Schritt wurden rund 50 Akteure des Barkauer Landes in einer Online-Befragung zu den verschiedenen Themenfeldern befragt: Bauen und Wohnen, Umwelt und Energie, Arbeit und Mobilität, Nahversorgung, Pflege, Rettungswesen und Ehrenamt.

Die intensive Beteiligung von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, wird über weitere Befragungen, gemeinsame Gesprächsrunden mit Ihnen und Workshops erfolgen.

Expertinnen und Experten bringen sich ein zu den verschiedenen Themenfeldern. Eine Begleitung durch die Technische Hochschule Lübeck (Prof. Dipl.-Ing. Lydia Rintz, Fachbereich Städtebau) liefert Know-how und Anregungen für den Prozess.

Wir werden Sie unter Aktuelles auf dem Laufenden halten.

Schaubild

Projektplanung mit starker Beteiligung

Das Projekt wird voraussichtlich bis Sommer 2022 gehen und soll Erkenntnisse und Ergebnisse für Kirchbarkau, aber auch für andere Kommunen im Barkauer Land und in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins liefern. Denn die Zukunft des Bauens und Wohnens beschäftigt viele Gemeinden. Nachverdichtung oder Neubaugebiet? Weiter-Entwicklung der digitalisierten Daseinsvorsorge im Interesse der BürgerInnen – aber wie? Dafür sollen Impulse und Antworten gefunden werden.

Begleitet wird der Prozess von einer Lenkungsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Gemeindevertretung Kirchbarkau sowie – als fachliche Berater – der ews group aus Lübeck.

Wie sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack bei der Preisübergabe im September 2020 in Kiel: „Dass als kleinste Modellkommune sich mit Kirchbarkau eine MarktTreff-Gemeinde im Wettbewerb durchgesetzt hat, hat mich nicht überrascht.“

Wir wollen weiter für gute Ergebnisse sorgen und die Gemeinde Kirchbarkau sowie das Barkauer Land zukunftsfest machen – denn wir sind smart.

Ihre

Frank Jedicke
Bürgermeister / Projektleiter
Dieter Witasik

Geschäftsführer ews group / Projektleiter
 

Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an die ews group:
Tel. 0451- 480 550 oder Mail:

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Gemeinde Kirchbarkau

Bgm. Frank Jedicke

Ewerweg 7

24245 Kirchbarkau

Telefon (04302) 694