Alter Bahnhof als Wohnhaus ausgebautBlick von Bissee aus über den See Richtung KirchbarkauSt. Katharinenkirche mit HolzglockenturmBlick auf die Dorflage am Bothkamper See
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Die Dorfentwicklung folgt einem gut durchdachten Landschafts- und Flächennutzungsplan, der als erste Maßgabe eine an die topografischen Gegebenheiten angepasste vorsichtige Erweiterung des Dorfes festlegt. Hinter dem ehemaligen Blöckerschen Hof wurde die moderne Siedlung “Am Apfelgarten” gebaut, die in der Gruppierung der Reihenhäuser ein kleines Dorf assoziieren lässt. Auf dem Mühlenberg (die Windmühle konnte nicht erhalten werden, allerdings hat das Dorf einen Mühlen-Berg-Stein mit entsprechenden Hinweisen auf die historischen Bezüge aufgestellt) ist eine weitere Gruppe von neuen Wohnhäusern entstanden. Man hat dort versucht, die Formen und Dimensionen der früheren Mühlenhäuser auf die Neubauten zu übertragen und auf diese Weise an die alte Dorfstruktur zu erinnern. Das diesem Baukomplex gegenüberliegende, neuerlich entstandene topographisch ansteigende Wohngebiet „Bauerland“ rundet die Dorferweiterung ab. Auf diese Weise ist so der Dorfladen MarktTreff  Barkauer Land (in Bürgergenossenschaft) ins Zentrum des Ortes gerückt.


Eine Grüne Achse zieht sich durch den Ort, die als Spaziermöglichkeit dient und auch eine alte Feuchtwiese einschließt. Im Zuge der Ausgleichsmaßnahme für das Baugebiet „Bauerland“ soll sie  in Kooperation mit der Grundschule Barkauer Land zu einem Biotop ausgebaut werden (ein idealer Ort für HSU-Projektunterricht).

Im nördlichen Bereich der Bebauung schließt sich das sogenannte Kirchen-Biotop an, eine kleine Teichanlage mit angrenzendem Wasserlauf, das von einem ortsansässigen Biologen ehrenamtlich betreut wird. Die grüne Achse mündet dann in eine 3 ha große Naturschutzfläche im Bereich der nördlichen Seeniederungen.


Die Gemeinde hat einen großen Spielplatz und die örtliche Badestelle am Bothkamper See zu einem attraktiven Naherholungsort ausgestaltet. In bürgerschaftlichem Engagement hat sich eine Wassergruppe gegründet, die die Verbesserung der Seewasser-Qualität in Angriff genommen hat. Zusammen mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet Lütjensee/Hochfelder See bildet der See ein Flora-Fauna-Habitat Gebiet (FFH/Obere Einer). Die Sanierungsbedingungen für den Bothkamper See mit seiner geringen Wassertiefe sind mit dem großen Wassereinzugsgebiet und den vielen landwirtschaftlichen Nutzflächen besonders schwierig. Trotzdem hat das Engagement der Wassergruppe dazu geführt, dass der See vom LLUR mit konkreten Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie bedacht wurde.

 

Der öffentliche Raum in Kirchbarkau ist im Laufe der Jahre durch eine Anzahl von Kunstprojekten  gestaltet worden.

Barkauer Fels
Historie zum Barkauer Fels
Steinaltar im Pastoratsgarten

Zum Neubau des Dienstleistungszentrums ist im Zentrum einer Platzgestaltung der „Barkauer Fels“ entstanden, ein Symbol regionaler Identität: Der große Stein bildet an seiner Oberfläche die eiszeitliche Topographie der Region nach; speziell bei Regen zeigt sich darauf mit den Wasserläufen und Seen die ganze Schönheit der regionalen Landschaft.


Im Rahmen einer groß angelegten Aufführung der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach mit Theater- und Lesungs-Intermezzi durch den damaligen Organisten Wilko Ossoba ist der künstlerisch gestaltete „SteinAltar“ als Raumgestaltung zur Musik geschaffen worden. Seitdem schmückt er den öffentlichen Pastoratsgarten - er wird nachts effektvoll angestrahlt - und wird für Freiluft-Gottesdienste und Hochzeiten genutzt.


In einem Jugend-Kunst-Projekt haben Jugendliche zur 750-Jahrfeier des Dorfes auf dem Platz vor der Schule den „ZeitenTurm“ aufgemauert und sich somit nachhaltig mit der Geschichte des Dorfes beschäftigt: Für die dreißig Generationen seit der Dorfgründung haben sie Sandstein-Köpfe gebildhauert, die die Turmzinnen bilden und von oben auf die interessierten Dorfbesucher herunterschauen. Gucklöcher in der Turmmauer ermöglichen einen Einblick in die wechselvolle Dorfgeschichte; im Inneren haben die Jugendlichen historische Szenen von den Anfängen der Dorfes von 1259 bis in unsere Tage eingraviert.

Auszug aus Text von: Ingo Warnke / Marie Charlotte Wahl

Der Zeitenturm
Gucklöcher locken an
Geschichtsdaten zum Zeitenturm

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